Airsoft Initiative Deutschland - AID

Die sportlichen Facetten des Airsoft als regulären Sport anzuerkennen und Informationen zu verteilen.

Die Airsoft Initiative Deutschland (kurz: AID) ist eine Gemeinschaft von engagierten Spielern und Händlern, mit dem Ziel, Unbeteiligten die Information über Airsoft abseits der Massenmedien zu erlauben und eine sachliche Diskussion über das Hobby Airsoft zu ermöglichen.

News vom Dienstag, 24.06.2008

Die neue Rechtsauffassung unter Berücksichtigung des Waffengesetzes 2008 ist online.
Viel Spaß beim lesen!

News vom Montag, 11.02.2008

Die Zeitung VISIER hat auf Ihrem Internetauftritt unter www.Visier.de eine Information und ein Protestschreiben veröffentlicht.


Zitat von Visier.de:
Das Waffenrecht-Änderungsgesetz geht in die letzte Runde — am 13. Februar will der Innenausschuß des Bundestages eine dreistündige öffentliche Anhörung durchführen. Genau eine Woche später soll der Ausschuß ein letztes Mal über das neue Gesetz beraten. Und dann soll es — husch, husch — am 21. und 22. Februar beschlossen werden. Bis zum 1. April soll das neue Waffenrecht in Kraft treten, denn an diesem Tag läuft das sogenannte Erbenprivileg aus.
 
Welche Verschärfungen Gesetz werden, ist aber noch unklar. Noch nicht entschieden ist zum Beispiel, ob das vom Bundesland Berlin beantragte bundesweite Verbot des Führens von Messern in das Gesetz aufgenommen wird. Völlig offen scheint auch die Diskussion um die Anscheinswaffen. Sachsen-Anhalts Innenminister Hövelmann will nun sogar ein Handelsverbot durchsetzen. Uneinig sind sich Bundestag und Bundesrat darüber, wie die neue gelbe WBK geregelt wird — weitere Einschränkungen sind nicht ausgeschlossen. Andere Sachen kann man schon jetzt in der Drucksache 16/7717 nachlesen (Link zum Bundestags-PDF-Archiv). So soll die Verpflichtung, Erbwaffen mit einem Blockiersystem zu sperren, auch für alle vor der Gesetzesänderung vererbten Waffen gelten.

Nur einige Beispiele, einer ganze Reihe neuer Verbote und Beschränkungen für Sportschützen, Sammler und Jäger. Die Gefahren für den legalen Waffenbesitz sind groß: Schon in der ersten Lesung versuchten fast alle Redner, die geplanten Verbote als Beitrag gegen Jugendkriminalität und für eine gewaltfreie Gesellschaft zu verkaufen. In solch ideologiebeladenen Debatten dringen Sachargumente kaum noch durch.

Es ist deshalb Zeit, daß die Betroffenen sich kräftig einmischen und ihre Rechte einfordern: Hier finden Sie die Vorlage eines Protestbriefes nebst Anschriften der Länderinnenminister und Bundestagsfraktionen.

Machen Sie mit!

Hier finden Sie den Brief als pdf-Dokument.

News vom Montag, 19.11.2007

In den Medien tauchte heute wieder einmal der Begriff der Softairwaffe in Bezug auf ein vereiteltes Attentat, welches zwei Schüler eines Kölner Gymnasiums zur Durchführung planten.
Bei einer Hausdurchsuchung der Beteiligten wurden unter anderem, neben richtiger Waffen (Armbrust) auch ASGs aufgefunden. Bemerkenswert ist festzustellen, dass bei der Berichterstattung seitens der Behörden ASGs als erstes genannt wurden. Hingegen in den Berichterstattungen der ortlichen Radiosendern wurden diese entweder gar nicht oder nebenher am Schluss der gefundenen Waffen erwähnt.

Hier lässt sich deutlich erkennen, dass scheinbar seitens der Behörden ein suggsessiver Anhalt gesucht wird, in dem ASGs in Verbindung mit geplanten oder tatsächlich geführten Gewalttaten gesetzt wird. Es kommt in der Airsoftgemeinschaft so vor, als wolle man hinsichtlich der Nutzung von ASGs implizieren, dass der Weg zur Abstumpfung in Bezug auf die Nutzung reeller Waffen nicht weit ist.

In den Berichterstattungen wurde bereits erwähnt, dass die Nutzung von sog. Softairwaffen nicht gefährlich sei und somit ein Töten auszuschließen ist (1 Live, 19.11.07, 08:00 Uhr).

AID möchte an dieser Stelle nocheinmal ausdrücklich darauf hinweisen, das ASGs nicht in der Lage sind tödliche Verletzungen herbei zu führen, noch können Sie zu realen Schußwaffen umgebaut werden. Dies ist technisch nicht möglich. Der Versuch diese Tatsachen im Rahmen medialer Berichterstattung zu verscheihern oder zu verfälschen wäre äusserst unseriös und unter dem Aspekt einer Problemlösungsstrategie im Bezug auf Gewalttaten unter Jugdenlichen weder zweckdienlich noch zielführend.
Weiterhin fordern seriöse Airsoft-Spieler seit langem ein Verbot des sog. öffentlichen Führens von ASGs (generell Anscheinswaffen), bei gleichzeitiger Einrichtung von geregelten Spielfeldern, um die Möglichkeit einer Verwechslung mit echten Schußwaffen in der Öffentlichkeit auszuschließen.

Man möge sich doch tatsächlich des Nährwertes dieser Berichterstattung bewusst werden, wenn man allen Ernstes glauben mag, das Airsoftwaffen die Vorboten allen Übels hinsichtlich der Verrohung von Schülern darstellen soll. Der Schülerrat NRW fordert die Regierung zum Handeln auf, indem sie das Verbot von Waffenerwerb für Schüler anregt. Auch das Kultusministerium versucht hier Lösungsansätze zu finden.

Wir erinnern uns, dass erst die letzten Geschehnisse in Emsdetten den Schrei nach Verbot von ASGs und sog. Killerspielen waren. Folglich bauen auch hier scheinbar die Pressesprecher der Polizei auf das Indiz, dass Airsoftwaffen zur Planung von Attentaten hinhalten und ein Verbot dessen nur die zweckmäßige Lösung seien. Zwar wird dies nicht in dieser Art öffentlich gemacht, aber die Zeichen der Berichterstattung spricht für sich.

Bleibt abzuwarten, was der aktuelle Fall aus Köln bewirken wird?!

AID bleibt am Ball!

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