Airsoft Initiative Deutschland - AID

Die sportlichen Facetten des Airsoft als regulären Sport anzuerkennen und Informationen zu verteilen.

Die Airsoft Initiative Deutschland (kurz: AID) ist eine Gemeinschaft von engagierten Spielern und Händlern, mit dem Ziel, Unbeteiligten die Information über Airsoft abseits der Massenmedien zu erlauben und eine sachliche Diskussion über das Hobby Airsoft zu ermöglichen.

Mitglieder

Initiation und Realisierung der Inhalte der Initiative Airsoft Deutschland in alphabetischer Reihenfolge:

Name: Torsten A.
Alter: 24
Beruf: Offizier der Feldjägertruppe
Kontakt: torsten.a@airsoft-initiative.de
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: Angeln, Sportschießen und Jiu Juitsu

Wie ich zu Airsoft kam:
Airsoft habe ich mit etwa 15 angefangen, mit 17 aufgehört und dann mit 22 wieder angefangen. Viele mögen sich jetzt fragen, was ein Soldat an einem solchen Spiel findet. Die Antwort ist einfach: Airsoft ist nicht Soldat spielen. Es ist einfach ein außergewöhnliches Hobby. Man spielt es mit Freunden und lernt neue Freunde kennen. Und anders als in vielen Vereinen geht es bei Airsoft nicht um Kurz Sport, dann lange Saufen. Wenn ich mal ein Wochenende mit dem Verein weg bin, kann sich meine Freundin sicher sein, dass ich mir nicht hemmungslos die Birne wegschieße, sondern irgendwo in Feld und Flur versuche, nicht gesehen zu werden.

Was ist Airsoft für mich:
Airsoft ist für mich ein Sport, der es verdient, erhalten und gefördert zu werden. Ich sehe Airsoft als die logische Fortsetzung des Fechtsports, jedoch mit wesentlich mehr Optionen, was die Taktik und Durchführung des Spiels angeht. Nicht zuletzt mag ich die Individualität und Toleranz in der Szene - solange jeder die ungeschriebenen Regeln einhält, ist er willkommen, ungeachtet der Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Asrichtung oder sonstigen Faktoren, die unsere Gesellschaft als bunt und offen auszeichnen.

Warum ich bei der AID mitarbeite:
Ich mache mit bei AID, weil mir die Berichterstattung über Airsoft gewaltig auf den Senkel geht. Überall wird das herausgeschnitten, was Airsoft ausmacht. Allerorten differenziert man zwischen friedlichen Fußballfans und Hooligans. Warum differenziert keiner zwischen ernsthaften Airsoftspielern und denjenigen, welche unseren Sport mit Negativschlagzeilen in die Presse bringen?
Mit meiner Mitarbeit bei AID versuche ich, etwas zu ändern.
Einerseits möchte ich das Negativimage von Airsoft so gut es geht bekämpfen.
Andererseits möchte ich jungen Spielern, die sich noch nicht so gut im Sport auskennen, Hilfestellungen leisten, damit sie sich so gut es geht im legalen Rahmen bewegen, sich selber und andere zu schützen lernen und die Verantwortung, die unser Sport mit sich bringt, verstehen und mittragen.
 
 

Name: Fabian "Ami" A.
Alter: 18
Beruf: Gymnasiast (Düsseldorf)
Kontakt: ami@gac-forum.de
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: Pfadis, Reisen (bes. Trekking), JUH, Geschichte, Politik, Medizin, Gerätetauchen, Motorrad, Ski, Schießsport

Einführungstext:
Zu Airsoft bin ich über mein Interesse an Bewegung in freier Natur, entsprechenden Hobbys und taktischem (Gelände-)Spiel gekommen. Mit der Zeit wurde mit Freunden ein eigenes Team auf die Beine gestellt und kontinuierlich wachsen Bekanntschaften und Erfahrung.

Für mich ist Airsoft ist ein geselliges Spiel, dass man nur mit mehren Leuten spielen kann. Ein außerordentliches Spiel, das nicht nur Bewegung an frischer Luft und Köpfchen verbindet, sondern vor allem von richtigem Teamspiel und Verantwortung lebt.
Der sportliche Aspekt lehrt Körperbeherrschung und Fairness. Tarnen und Täuschen ist wichtigste Taktik bei einem Spiel im Gelände – somit auch bei Airsoft. Dafür muss ich mich richtig bewegen können, mich selbst und meine Grenzen und die Umgebung kennen. So wird Anerkennung und Respektierung der Natur gefördert, etwas das unseren Mitmenschen heutzutage leider nicht mehr so geläufig ist.
Verantwortung wird für das ganze Umfeld verlangt. Für die Natur, aber auch für die Mitspieler. Treffer anerkennen, helfen und zusammenarbeiten wo man mit mehren mehr erreichen kann. Die Spieler müssen sich aufeinander verlassen können.
Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz – eine Schlüsselqualifikation im Leben – wird vermittelt. Sport und Hobby gehen weit über Ländergrenzen hinaus, man kommuniziert international. Abenteuer ist sicherlich ebenfalls ein Faktor im Hobby Airsoft. Ob Übernachtung im Freien, oder die Aufregung im Spiel selbst.
Allesamt Erfahrungen, die man im alltäglichen Leben nicht hat und einfach mal genießen kann.
Richtig erfassen kann man Airsoft nur, wenn man es einmal gespielt hat. Deshalb kann ich jeden Interessierten, vor allem jedoch Kritiker, nur ans Herz legen sich einmal mit einem lokalen Team in Verbindung zu setzen. Vor Ort wird Sie keiner beißen und Sie können sich Ihr persönliches Bild von der Sache machen, die sie bislang eigentlich nur aus den Medien kennen können.

Ich engagiere mich in der Airsoft Initiative Deutschland um zu informieren. Spieler wie Außenstehende. Zum einen wird ein Gegenpol zum überwiegend oberflächlich kritischen Bild der nationalen Presse benötigt. Wir möchten den Menschen dazu anregen sich eine fundierte eigene Meinung zu bilden, unter Berücksichtung aller Aspekte, Pro und Contras.
Doch auch den Spieler möchte ich erreichen. Airsoft braucht verantwortungsvolle Spieler, keine Halbstarken mit Plastikgewehren, die planlos durch die Heide rennen.
 
 

Begadi - Airsoft Waffen und ZubehörUnternehmen: Begadi GbR
Internet: www.begadi.com
Kontakt: B. Digeser
Einführungstext: Wir unterstützen die AID, da wir der Ansicht sind, dass der Airsoft Sport nach aussen hin transparenter dargestellt werden soll. Durch diese Initiative erhoffen wir uns, dass die Öffentlichkeit wie auch die Medien Airsoft mehr als Sport betrachten und Details zu Airsoft auf der AID-Homepage erfahren können.
 
 

Name: André "Shadow" B.
Alter: 37
Beruf: Berufssoldat
Kontakt: shadow@a-s-t-c.de
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: Familie, Airsoft, Star Wars, Bujinkan Taijutsu

Wie ich zum Airsoft kam:
Mit Airsoft bin ich 2003 das erste Mal in Berührung gekommen, wo ein Ausbilders bei der Bundeswehr, der eine exakte Waffenreplik als methodischen Einstieg in eine Ausbildung mit einbrachte. Schon da erkannte ich die vielfältigen Möglichkeiten, die sich durch Airsoft anboten. Zum einen gab es viele Gleichgesinnte, die das selbe Hobby mit einem teilten, mit denen man sich austauschen und fachsimpeln konnte und zum anderen sah ich eine geniale Möglichkeit zum Re-enacten (Nachahmen) meiner persönlichen Leidenschaft für amerikanische Polizei-Spezialeinheiten.

Was ist Airsoft für mich:
Da ich bereits einer großen Filmfangemeinde aus dem Bereich der Star Wars Welt angehöre und selber Besitzer eines Filmkostüms bin, wo sich Gleichgesinnte zu regelmäßigen Events mit ihren Kostümen Treffen, um in andere Rollen schlüpfen zu können, ist Airsoft eine sehr gute Gelegenheit, um mit einem weiteren Re-enactment mein Hobby zu erweitern. Leider stelle ich immer wieder fest, dass dieses Hobby, im Gegensatz zu anderen Re-enactment-Szenen (Mittelalter, Star Wars, Fantasy etc.) mit großen Schwierigkeiten behaftet ist. Für mich ist Airsoft mehr als ein Hobby. Ich sehe es als Sport und als Möglichkeit meine persönlichen Interessen ausleben zu können

Warum ich bei AID mitmache:
Die deutsche Gesetzgebung erschwert massiv ernsthaften Interessenten in Deutschland ihr Hobby auszuleben. Hinzu kommen noch unzählige diletantisch recherchierte Medienberichterstattungen zu diesem Thema, die mit ihrer realitätsverdrehenden Meinungsbildern die Öffentlichkeit und politische Meinung in Bezug zum Airsoftsport, uns das Leben schwer machen.
Aus diesem Grunde mache ich bei AID mit, weil ich der Meinung bin, dass auch die Öffentlichkeit und die Behörden ein Recht darauf haben, ein unverändertes Gesamtbild vom Airsoftsport zu erhalten, aufgrund dessen sie sich dann selber ein eigenes Bild machen können, ohne das die Presse bzw. die Medien ein vorverurteilendes Meinungsbild im Vorfeld impliziert haben.
Mit meiner Mitarbeit versuche ich möglichst ein genaues Bild über Airsoft abzubilden, welche Facetten dieser Sport mit sich bringt und das man differenziert diejenigen betrachten muss, die sich diesem Sport bzw. Hobby ernsthaft verschrieben haben, gegenüber denjenigen, die sich aufgrund von Leichtsinnigkeit, Unwissen und Unvermögen schlecht oder gar nicht mit der Materie befasst haben. Zu schnell wird man in ein und das selbe Boot mit paramilitärischen Rechtsradikalen bis hin zu gewaltverherrlichenden Amokläufern gesteckt. Dieses ist aus meiner Sicht her nicht hinnehmbar und darum versuche ich mit meiner Arbeit hier, etwas für den gemeinschaftlichen Dialog zwischen Öffentlichkeit, Behörden, Politik und den Airsoftenthusiasten beizutragen.
 
 

Name: "Mike H. Hornblower"
Alter: 37
Beruf: Medienkaufmann
Kontakt: Hornblower@gac-forum.de
Funktion bei der AID: Redakteur/Autor
Sonstige Interessen: Meine Familie, Archäologie, Geschichte

Ich engagiere mich in der AID, da es in meinen Augen nicht tragbar ist wie oberflächlich und einseitig Politik, Medien und Teile der Gesellschaft mit unserem Hobby umgehen. Airsoft ist ein facettenreiches Hobby welches von einer großen Zahl ganz durchschnittlicher und völlig seriöser Bundesbürger ausgeübt wird die einem (zugegeben in Deutschland noch ungewöhnlichen) Hobby nachgehen. Ich erhoffe mir einen gesunden Diskurs über den Hintergrund unseres Hobbies. In meinen Augen zeugt es von Doppelmoral, wenn eine Gesellschaft zum einen selbstverständlich erwartet das junge Menschen zur Durchsetzung freiheitlicher Grundwerte durch Militärdienst herangezogen werden, (heute sogar in Kampfeinsätzen)zum anderen aber jeglicher spielerischer Auseinandersetzung mit allem militärischen erst einmal ablehnend gegenübersteht. Offensichtlich gibt es innerhalb der Bundesrepublik ebenso wie im europäischen Ausland ja ein breites Bedürfnis sich damit spielerisch auseinander zu setzen. Dieses zu leugnen oder durch Verbote, um der political correctness willen zu unterdrücken und zu reglementieren, anstatt den verantwortungsbewussten Umgang und die bewusste Auseinandersetzung zu pflegen, halte ich für einen für einen völlig falschen Ansatz.
Da viele der politischen Probleme auf einfachste Weise gelöst werden könnten, z.B. durch die Möglichkeit zur Einrichtung professioneller Spielfelder, bei gleichzeitigem untersagen des Führens in der öffentlichkeit außerhalb dieser Felder, bin ich überzeugt das AID eine sinnvolle Maßnahme auf dem Weg zu mehr Akzeptanz für unser Hobby ist.
 
 

Name: Patrick Hüne
Alter: 23
Beruf: Wirtschaftsinformatiker
Kontakt: fozzie@astkm.de
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: Tennis, Sportschießen und Feuerwehr
Einführungstext: Ich habe mit dem Airsoftsport angefangen als ich 19 war. Anfangs nur im kleinen Rahmen mit ein paar Freunden. Relativ schnell hat sich für mich und einige meiner Freunde herauskristalisiert, dass wir diesen Sport ernsthafter betreiben möchten. Wir gründeten unser eigenes Team, welches momentan 6 Mitglieder hat. Wir sind jedoch nicht nur ein paar Airsoft-"Verrückte" sondern auch im übrigen Leben, abseits von Airsoft befreundet.
Die AID unterstütze ich, weil ich denke, dass dieser Sport ein besseres Ansehen in der Öffentlichkeit verdient hat und auch ein Konsens mit der Politik gefunden werden muss um einerseits die Öffentlichkeit zu schützen und andererseits uns Airsoftspielern eine legale Möglichkeit zu geben unser Hobby auszuüben.
 
 

Name: Alexander "The_Ruby" Rubner
Alter: 19
Beruf: Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums
Kontakt:
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: Psychologie, Politik, PC und Theater

Wie ich zu Airsoft gekommen bin:
Ich bin kurz nach Vollendung des 16. Lebensjahres eher zufällig zum Airsoft-Sport gekommen. Die besondere Faszination originalgetreuer Replika echter Militärwaffen zogen mich anfangs an. Heute, mehr als zwei Jahre danach, hat sich die Anziehungskraft des Sportes in keinster Weise gemindert. Nur habe ich gemerkt, dass Airsoft weitaus mehr ist als das Schießen mit Luftdruckwaffen die echten Militärwaffen täuschend ähnlich sehen.

Was Airsoft für mich ist:
Für mich sind die ASGs nicht mehr als ein Sportgerät, dass ich zur Ausübung meines Hobbies benötige. Ich selbst habe diesem Hobby viel zu verdanken. Ich bin agiler und sportlicher als früher, habe eine große Menschenkenntniss gewonnen und fühle mich insgesamt viel ausgeglichener. Ich habe gelernt ein Team zu koordinieren, Verantwortung zu übernehmen und habe eine Selbstsicherheit entwickelt, die ich vorher nie hatte. Genauso habe ich aber auch gelernt wie ungenau und reißerisch unseriöse Medien arbeiten. Wie Airsoftler zu gewalttätigen, potenziellen Amokläufern hochstilisiert werden und unser Sport zu einer paramilitärischen Übung verunglimpflicht wird. Das sind die Gründe, warum ich mit Leib und Seele hinter der Airsoft Initiative Deutschland stehe.

Warum ich AID-Mitglied geworden bin:
Ich möchte aufklären, präventiv arbeiten und einen Gegenpol zur öffentlichen Ächtung unseres Sportes darstellen. Ein Sport der Abenteuer, Taktik und Teamplay in einer ungezwungenen Atmosphäre verbindet und nicht das Töten von Menschen simulieren oder gar propagandieren soll. Und bei mehreren 100.000 ASGs die schon im Umlauf sind, plädiere ich doch eher für offizielle Spielfelder und eine öffentliche Anerkennung, wie es sie in anderen europäischen Ländern (z.B. Italien, Schweden, Frankreich, ...) auch schon gibt, als für übertriebene und falsch motivierte Verbotswellen.
 
 

Name: Walter "Grimm" Ruf
Alter: 30
Beruf: Webmaster / Berater
Kontakt: walter.ruf@spezialausruestung.de
Funktion bei der AID: Autor
Sonstige Interessen: experimentelle Archäologie, Geschichte & historische Darstellung, Bogenschiessen, begeisterter Anhänger von Don Rosa Geschichten

Mein Name ist Walter Ruf, bin Jahrgang ´76, verheiratet und habe einen Sohn.
Zur Zeit bin ich für die Fa. Begadi als Webmaster und Berater eines Projektes tätig. Meine Hauptausbildung liegt im kaufmännischen IT Sektor, zudem habe ich einen Gesellenbrief in einem Handwerksberuf. Ich habe einige Jahre als erster Geselle gearbeitet, auf ITSK umgeschult, war für Siemens, Kabel Deutschland und schließlich freiberuflich tätig und habe zwischendurch auch bei den US Streitkräften im Sicherheitsbereich gearbeitet.

Wie ich zu Airsoft gekommen bin:
Zum Hobby Airsoft bin ich über Umwege durch 2 Hobbys gekommen: Das Paintball spielen und Trekking. Airsoft in der Variante MilSim schien eine interessante Verschmelzung beider Hobbys. Zudem sind die 6mm BBs billiger als die 17mm Paintballs, ein rein pragmatischer Faktor. Meine Ausrüstung ist auch nach diesem Gesichtspunkt ausgelegt, nicht auf Realitätsnähe.
Es mag an meinem beruflichen Werdegang liegen, aber ich sehe in Airsoft nur eine weitere Variante etablierter Gesellschaftspiele, wie Risiko, Völkerball und dem von jedem Kind mal gespielten "Räuber & Gendarm" / "Cowboy & Indianer".

Warum ich AID-Mitglied geworden bin:
Zu AID kam ich über Begadi, unsere Firma ist mit Initiator des Projektes und somit war ich natürlich von Anfang an mit im Boot. Aber auch ohne diese Verknüpfung wäre ich bei der Sache gewesen, da ich die schleichende Demonisierung und die Vorurteile gegenüber des Hobbys leid bin.
Auf der anderen Seite hoffe ich, das die AID auch ein wenig im Kreis der jüngeren Spieler wirken kann, um im Hinblick auf Öffentlichkeitswirkung und Gefahren zu sensibilisieren.
 
 

Airsoft Initiative Deutschland – © 2007
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